Ohne Transportbox wird es schwierig
Müssen Sie die Wohnung verlassen, nehmen viele Notunterkünfte Tiere nur in einer Transportbox auf. Gewöhnen Sie Ihr Tier in ruhigen Zeiten daran, dann ist die Box im Ernstfall kein Stress.
Jedes Familienmitglied zählt, auch das mit Fell
Bei Stromausfall, Unwetter oder Hochwasser denken die meisten zuerst an sich selbst. Dabei braucht auch Ihr Tier einen Plan: Futter und Wasser für mehrere Tage, Medikamente und Impfpass griffbereit und eine Transportbox, falls Sie das Haus verlassen müssen. Mit wenig Aufwand ist Ihr Hund oder Ihre Katze gut versorgt.

Warum Tiere einen Plan brauchen
Tiere spüren Unruhe sofort. Wenn Futter, Wasser und das Nötigste bereitliegen, bleiben Sie gelassener, und Ihr Tier auch.
Müssen Sie die Wohnung verlassen, nehmen viele Notunterkünfte Tiere nur in einer Transportbox auf. Gewöhnen Sie Ihr Tier in ruhigen Zeiten daran, dann ist die Box im Ernstfall kein Stress.
Ein Hund braucht etwa 50 bis 60 ml Wasser je Kilogramm Körpergewicht und Tag, ein 20-kg-Hund also etwa 1 bis 1,2 Liter. Eine Katze braucht als Richtwert etwa 0,2 bis 0,3 Liter, bei Hitze brauchen Tiere mehr. Legen Sie dazu Futter für mindestens 10 Tage zurück, das Ihr Tier kennt.
Braucht Ihr Tier regelmäßig Medikamente, halten Sie einen kleinen Vorrat bereit. Impfpass, Chipnummer und die Telefonnummer der Tierarztpraxis gehören in die Notfalltasche.
Bei Stromausfall sind Straßen und Treppenhäuser dunkel. Ein Leuchthalsband sorgt dafür, dass Sie Ihren Hund beim Gassigehen sehen und andere ihn auch.
Was passiert mit Ihrem Tier, wenn Sie selbst nicht nach Hause kommen? Bitten Sie eine Nachbarin oder einen Nachbarn, im Notfall nach Ihrem Tier zu sehen, und hinterlegen Sie einen Schlüssel.

Kurze Checkliste
Packliste
Notfalltasche, Näpfe, Futterbox, Erste Hilfe und Transportbox. Jedes Teil gibt es auch einzeln, falls Sie etwas schon haben.

1 Hund oder 1 Katze
Damit Ihr Tier mitkommen kann, wenn Sie das Haus schnell verlassen müssen. Futter und Wasser füllen Sie mit dem gewohnten Vorrat Ihres Tieres auf.
Packliste, 5 Teile
Futtertasche für unterwegsAmazon*(Partnerlink, öffnet in neuem Tab)
Faltnapf aus SilikonAmazon*(Partnerlink, öffnet in neuem Tab)
Luftdichte FuttervorratsboxAmazon*(Partnerlink, öffnet in neuem Tab)
Erste-Hilfe-Set für TiereAmazon*(Partnerlink, öffnet in neuem Tab)
Transportbox mit MetalltürAmazon*(Partnerlink, öffnet in neuem Tab)* Partnerlink: Kaufen Sie darüber, erhalten wir eine Provision. Der Preis bleibt für Sie gleich. So finanzieren wir uns
Einzeln erhältlich
TiertippAbbildung ähnlichKurgo
Robuste Tasche für rund 2,3 Kilogramm Trockenfutter, griffbereit an der Tür. Für Katzen reicht oft eine kleinere, dicht schließende Futterdose. Modell: Kurgo Kibble Carrier.
Abbildung ähnlichTRIXIE Heimtierbedarf
Für Wasser und Futter unterwegs, zusammengefaltet ganz flach. 0,5 Liter für Hunde, für Katzen gibt es eine kleinere Größe. Marke: TRIXIE.
Abbildung ähnlichTRIXIE Heimtierbedarf
Luftdicht, hält Trockenfutter trocken und frisch. 40 Liter für Hunde, für Katzen reicht eine kleinere Größe. Planen Sie Futter für mindestens 10 Tage ein. Marke: TRIXIE.
Abbildung ähnlichTRIXIE Heimtierbedarf
Grundausstattung mit Kompressen, Binden, Zeckenzange, Handschuhen und Maulschlinge in einer Tasche mit Gürtelschlaufe. Für kleine Verletzungen, bis die Tierarztpraxis erreichbar ist. Marke: TRIXIE.
Abbildung ähnlichTRIXIE Heimtierbedarf
Ihr Hund bleibt im Dunkeln sichtbar, zum Beispiel beim Gassigehen während eines Stromausfalls. Per USB aufladbar, spritzwassergeschützt. Marke: TRIXIE.
Abbildung ähnlichFerplast
Stabile Box für Katzen und kleine Hunde bis 5 Kilogramm. Viele Notunterkünfte nehmen Tiere nur in einer Transportbox auf. Für eine Evakuierung empfehlen wir eine feste Box statt einer Tasche. Modell: Ferplast Atlas 10 EL.
Häufige Fragen
Als Richtwert braucht ein Hund etwa 50 bis 60 ml je Kilogramm Körpergewicht pro Tag, ein Hund mit 20 kg also etwa 1 bis 1,2 Liter. Eine Katze braucht etwa 0,2 bis 0,3 Liter pro Tag, bei Hitze brauchen Tiere mehr. Fragen Sie im Zweifel Ihre Tierarztpraxis.
Das ist unterschiedlich geregelt. Viele Notunterkünfte nehmen Tiere, wenn überhaupt, nur in einer Transportbox auf. Fragen Sie bei Ihrer Stadt oder Gemeinde nach und klären Sie vorab, ob Verwandte oder Freunde Sie mit Tier aufnehmen könnten.
Bitten Sie eine Nachbarin, einen Nachbarn oder einen Tiersitter, im Notfall einzuspringen, und hinterlegen Sie einen Ersatzschlüssel. Schreiben Sie Fütterung und Medikamente kurz auf und tragen Sie einen Zettel mit dem Hinweis auf Ihr Tier im Portemonnaie.
Den Impfpass oder EU-Heimtierausweis, die Chipnummer, eine Liste der Medikamente, die Telefonnummer der Tierarztpraxis und ein aktuelles Foto, falls Ihr Tier entläuft. Legen Sie eine Kopie auch in Ihre Notfallmappe.
Unser Notfallplan fragt auch nach Ihren Haustieren und schreibt die wichtigsten Punkte für Sie auf. Der Vorsorge-Check zeigt in 3 Minuten, was im Haushalt noch fehlt.